Kellerbrand in Schwesternwohnheim

Ein Brand im Keller eines Schwesternwohnheims im Münchner Stadtteil Harlaching hat am Abend die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr über mehrere Stunden beschäftigt.

Eine Anwohnerin hatte Rauch im Untergeschoss des siebenstöckigen Wohngebäudes festgestellt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Geschützt durch schweren Atemschutz drangen mehrere Trupps mit einem C-Rohr in den Keller vor. Aufgrund massiver Verrauchung und mehrerer verschlossener Türen gestaltete sich die Lokalisation des Brandherdes schwierig. Die Atemschutztrupps verschafften sich daraufhin gewaltsam Zugang zu dem betroffenen Bereich.

In einem Kellerabteil war Lagergut in Brand geraten. Mit einem C-Rohr löschten die Einsatzkräfte anschließend das Feuer.

Für den Zeitraum des Einsatzes wurde das Wohngebäude vorübergehend evakuiert. Die 68 Bewohner kamen bei Nachbarn und in einem bereit gestellten Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr unter.

Die aufwändige Entrauchung des Untergeschosses erfolgte durch mehrere Hochleistungslüfter. Anschließend brachten die Einsatzkräfte die Brandreste aus dem betroffenen Kellerabteil und kontrollierten benachbarte Bereiche.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten sämtliche Anwohner wieder unversehrt in ihre Räumlichkeiten zurück kehren.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 30.000 Euro. Die Brandursache ist unbekannt.

Die Abteilung Stadtmitte war mit drei Hilfeleistungslöschfahrzeugen, dem Mehrzweckfahrzeug und dem Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz im Einsatz und war in die umfangreichen Evakuierungsmaßnahmen eingebunden.